Das Dorf entstand im 12. Jahrhundert durch eine Rodung der Herren von Gründlach und wurde 1329 erstmals urkundlich erwähnt. Die Grundherrschaft oblag ab 1625 den Pfinzing von Henfenfeld, die gleichzeitig die Burgherren von Großgründlach waren, zu dem es seitdem gehört. Wie alle anderen Dörfer im Knoblauchsland stand Reutles ab 1796 unter der Verwaltung Preußens und kam 1810 zum Königreich Bayern. Ab Ende des Zweiten Weltkriegs wuchs es in Folge reger Bautätigkeit mit Großgründlach zusammen und wurde am 1. Juli 1972 nach Nürnberg eingemeindet.